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Hundertwasser-Bahnhof Uelzen

Kunstexkursion zum Hundertwasser-Bahnhof Uelzen

Bahnhof Uelzen

Aus dem Zug aussteigen und ein Kunstwerk der Architektur begehen und erleben. Der wilhelminische Bahnhof der Stadt Uelzen wurde anlässlich der Weltausstellung in Hannover von dem österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser umgebaut und neu gestaltet. Wie sich unser Herforder Bahnhof vom Uelzener Bahnhof unterscheidet und abhebt, das erfuhr die Klasse 8a während einer Kunstexkursion. Nach einer interessanten Zugfahrt durch eine winterliche „Puderzuckerlandschaft“ war bereits der Abstieg vom Bahnsteig in die Gleisunterführung durch den in Wellen gepflasterten Boden ein besonderes Erlebnis. Vorherrschend an Decken, Wänden, Treppen und Fußböden waren gebogene, geschwungene Linien bei wenigen rechten Winkeln. In der Bahnhofshalle dominierten farbenprächtige Säulen, die für Hundertwasser so typisch sind.

Bahnhof Uelzen

Die Schülerinnen und Schüler erkundeten in Kleingruppen wesentliche Aspekte der Hundertwasser-Architektur, in dem sie Aufgaben bearbeiteten und Skizzen anfertigten. Wie die Architektur auf einen Reisenden wirkt, ob und wie sie sich auf seine Stimmung auswirkt, das kann man nur beantworten, wenn man sich dort einmal aufgehalten hat.

Nach einer intensiven Auseinandersetzung und Arbeitsphase erfolgte noch ein gemeinsamer Gang in Richtung Innenstadt. Die 8a folgte dem „Weg der Steine“. Die Künstlerin Dagmar Glemme bemalte 21 große Felsbrocken bzw. Steinskulpturen mit Motiven verschiedener Themen.

Lüneburg – Mittelalter und Backsteingotik

Imposante Backsteingotik erwartete die Schülerinnen und Schüler in Lüneburg. Die Hanse- und Salzstadt zeigte sich von ihrer besten Seite, die Bürgerhäuser mit ihren reich verzierten Treppengiebeln erlaubten das intensive Eintauchen in eine mittelalterliche Atmosphäre. In der Johanniskirche mit ihrem knapp 109 m hohen Turm lernten Schülerinnen und Schüler gotische Bauelemente kennen, in erster Linie in Form der Mittelschiffgewölbe, der Säulen und der Fensterbögen. St. Johannis wurde ab 1289 erbaut. Bemerkenswert war die Abweichung der Turmspitze vom Lot um 2,20 m. Der damalige verantwortliche Baumeister hat sich deswegen in den Tod stürzen wollen, landete aber auf einem Heuwagen und überlebte – genau wie der Turm. Das meistverwendete Baumaterial des Nordens war der gebrannte rote Backstein, während unsere Herforder Kirchen aus Sandstein bestehen.

Lüneburg

Die zweite mittelalterliche Kirche auf unserem Exkursionsplan war die ab 1376 erbaute Michaeliskirche im ältesten Stadtteil mit  ihrem 79 m hohen Turm. Im Inneren der Kirche erfuhren die Schülerinnen und Schüler etwas aus dem Leben von Johann Sebastian Bach, der von 1700 bis 1702 hier Chorsänger war und Musik und Latein studierte. Durch den 1000 Jahre lang erfolgten Salzabbau unter der Stadt Lüneburg senkte sich der Untergrund unter der Kirche ab, was sich auf die Statik auswirkte. So stehen die mächtigen gotischen Säulen heute „schief“.

Klasse 8a 2012 in Üelzen

Wetter

Weather data OK.
Herford
19 °C

Note-its

Anmeldungen 2018/19


Sie können Ihr Kind am 03.03. oder vom 05.03. bis zum 07.03.2018 bei uns anmelden (siehe News).

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